NANO-X GmbH

NANO-X GmbH
Theodor-Heuss-Straße 11a · D-66130 Saarbrücken-Güdingen
Telefon: +49 (0)681 95940-0 · Telefax: +49 (0) 681 95940-15
E-Mail: info@nano-x.de

Es waren einmal...

...ein Chemiker und ein Elektroingenieur.
Die hatten eine Idee: Wir entwickeln die Produkte der Zukunft!



1999
     Der Startschuss der NANO-X GmbH fällt am 18. August in einem Gründerbüro der Völklinger Hütte. Als Labor dient ein alter Duschraum, die erste Laborzeile ist eine gebrauchte Küchenzeile der Marke „Eiche Rustikal" und der erste Dienstwagen ist ein alter Ford Probe. Er transportiert eine komplette Palette mit Dachziegeln 500 Kilometer weit! Das erste Projekt startet mit der Firma Metten. Der Umsatz beträgt rund stolze 100.000 Mark.
Wir sind 5 Mitarbeiter.


2000
     Die ersten Produktionen starten. Betonsteinbeschichtungen und Dachziegelversiegelungen mit „Lotus-Effect®". Wir ziehen um nach Überherrn und mieten eine alte baufällige Chemiehalle. Die ersten Tonnen werden produziert, der erste LKW mit mehr als 20 IBC verlässt den Hof des Firmengeländes. Gemeinsam mit Fachleuten aus unterschiedlichen Branchen gründen wir die Firmen nanomedx (später sarastro), x-coat, n-tec, Genthe-X-Coatings und inomat. Wir sind mittlerweile 8 Mitarbeiter und haben schon mehr als eine Million Mark Umsatz. Frank Groß und Nora Laryea werden Gesellschafter von NANO-X.


2001     Wir kaufen uns ein eigenes Gebäude in Saarbrücken. Die ehemalige Krämer Chemie bietet optimale Vorraussetzungen für die weitere Expansion. Die Anforderungen an maßgeschneiderte Produkte werden immer komplexer, so dass wir neue Laboratorien aufbauen und eine Vielzahl von Entwicklungen starten. Das Interesse an neuen Materialien kommt aus allen Bereichen der Industrie, etwa der Automobil-, Bau-, Lebensmittel- oder Reinigungsindustrie. Das Unternehmen trägt sich etwa hälftig über Forschungsprojekte.
Wir sind schon 16 Mitarbeiter.


2002     Neue Produkte gehen in den Markt, beispielsweise Hydrophilschichten für Scheinwerfer oder Antifingerprintbeschichtungen für Sanitärbauteile aus Edelstahl. Im Fokus stehen nun Korrosionsschutz und Beschichtungssysteme für den Konsumermarkt. Ein neues Produktdesign im Bereich der Betonsteinoberflächen wird marktfähig. McDonalds definiert die farbigen Pflastersteine mit unserer Clean Top Oberfläche als neuen Standard für die Böden ihrer Filialen.
Die Mitarbeiterzahl ist auf über 20 gestiegen.


2003     Wir bekommen den Auftrag, Türschienen von VW mit tribologischen Oberflächen zu beschichten. Cofresco bringt die neue „Toppits® Fix-Brat Alu" von Melitta mit unserer Beschichtung auf den Markt. Wir produzieren annähernd 100 Tonnen Beschichtungsmaterial. In der Entwicklung werden neue Wege beschritten. Wir konzentrieren uns auf Industriekunden. Für technische Textilien liefern wir fässerweise eine Imprägnierung nach USA. Den Konsumermarkt bedienen wir in einer Kooperation mit Nano4You. Wir trennen uns von den meisten Beteiligungen und sind nur noch bei inomat und sarastro im Gesellschafterkreis.
Wir sind 25 Mitarbeiter.


2004     30 Mitarbeiter brauchen Platz. Mehr Platz. Und vor allem: eine größere Produktion. American Standard setzt auf allen produzierten Armaturen unsere Easy-to-Clean bzw. Antikalkbeschichtung unter der Bezeichnung „Ever Clean“ ein. Für Fresnel Optics produzieren wir Spin-Coating fähige Kratzfestlacke für Displays im Fahrzeuginnenraum. Wir reisen nach Mexiko, Japan und Korea. Mit dem Auftrag, künftig mehrere Karosserieteile des neuen VW Passat zu beschichten, erweitert NANO-X das Firmengelände: Wir kaufen das angrenzende Gebäude und richten eine neue Produktionshalle sowie weitere Büros ein. Der Umsatz liegt bei 2,5 Mio Euro. Das Unternehmen ist rentabel.


2005
     Die Serienproduktion für Volkswagen läuft an und bindet viele Kapazitäten. Eine eigenständige Qualitätssicherung (QS) und eine anwendungstechnische Abteilung werden integriert. Eine Kooperation mit der japanischen Firma Kyowa Hakko Chemicals bringt die notwendige Infrastruktur, um den asiatischen Raum zu beliefern. Der Automobilmarkt schenkt uns immer mehr Aufmerksamkeit. Zwei BMBF-Projekte im Bereich textiler Werkstoffe und photokatalytischer Effekte werden erteilt. Wir bereiten uns auf REACH vor. Die Umsatzzahlen liegen bei 5 Millionen Euro.
Die Anzahl der Mitarbeiter wächst auf mehr als 40.


2006     Der Erfolg wird belohnt: NANO-X erhält den Stahl-Innovationspreis in der Kategorie „Stahl in Forschung und Entwicklung". Geschäftsführer Stefan Sepeur und Projektleiter Stefan Goedicke nehmen die Auszeichnung von Porsche-Chef Wendelin Wiedeking in Empfang. Wir haben eine technologische Lücke entdeckt und entwickeln eine neue Bindemittelklasse: die SiliXane®. Wir öffnen uns für Hersteller von Lacksystemen und bieten erstmals einen Rohstoff- bzw. ein Bindemittelkonzept an. Als Partner für den Vertrieb arbeiten wir zusammen mit Worlée-Chemie. Die Firma HJS startet mit der Serienproduktion eines Nachrüstkatalysators für die Rußkatalyse bei Dieselaggregaten. NANO-X hat den dafür nötigen Nano-Washcoat entwickelt. Die Umsätze steigen weiter.


2007     Das Saarland veranstaltet den Empower-Kongress: NANO-X erhält den Preis als innovativstes saarländischen Unternehmen. Wir konzentrieren uns auf Großprojekte. In der Grundlagenforschung werden neue katalytische Beschichtungen entwickelt. Rußkatalyse ohne Schwermetalle ist möglich. Mit dem neu eingeführten ERP-System Microsoft Dynamics NAV ist das gesamte Team voll auf Expansionskurs eingestellt. Neue Modelle für den Zunderschutz kommen dazu. Auch viele kleinere Projekte finden den Weg in die Umsetzung, beispielsweise Beschichtungen für Naturstein, Antifingerprint für Herdblenden oder technische Beschichtungen in Scheinwerfern. Hydrophilschichten mit antibakteriellen Effekten für Wärmeaustauscher werden im Weltraum beim Columbuslabor eingesetzt. NANO-X erobert den Weltraum!


2008     Das NANO-X-Wissen wird weitergegeben: Stefan Sepeur und sein Chemiker-Team veröffentlichen ein Fachbuch: Nanotechnologie! Es  erscheint in deutscher und englischer Sprache und ist im ersten Jahr mit mehr als 500 verkauften Exemplaren schon ein großer Erfolg. Sepeur wird in den wissenschaftlichen Beirat des INM berufen und als Gutachter des BMBF bestellt.
Wir stellen auf Messen in Japan, USA, Korea und Südafrika aus. Die Internationalisierung läuft auch mit Hilfe der gwSaar weiter voran. Insbesondere im Bereich Zunderschutz treffen wir auf weltweites Interesse. In der Entwicklung fokussieren wir uns auf Beschichtungsmaterialien, Katalysatoren und neue Rohstoffkonzepte auf Basis der SiliXane®. Wir reichen weitere Patente ein, darunter ein Patent zum Thema Energiegewinnung. Wir haben durch eine Kooperation mit Professor Hempelmann, Uni Saarbrücken, Nanopartikel entwickelt, die unter Bestrahlung mit Sonnenlicht Wasser spalten. Es sprudelt und es bleibt stabil! Mittelfristig werden wir den Energiesektor weiter ausbauen. Wir wollen der drohenden Wirtschaftskrise trotzen und treiben die Vermarktung unserer Produkte mit aller Kraft voran. Wir haben eine weitere Umsatzsteigerung auf nun annähernd 6 Mio Euro.


2009     NANO-X wird am 18. August 10 Jahre alt. Am gleichen Tag werden werden wir die Auszeichnung als „Ort der Ideen“ entgegen nehmen. Anfragen nach F&E Projekten erhalten wir trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise mehr denn je. Mit 5 beantragten BMBF Projekten, von denen 4 prinzipiell zugesagt bzw. erteilt sind, einem EU Projekt und vielen laufenden Forschungskooperationen haben wir die Grundfinanzierung unserer Forschung für die nächsten Jahre gesichert. Kleine und große Produktionen finden Ihren Weg in den Markt, beispielsweise eine Textilimprägnierung für den Bekleidungsbereich, kratzfeste Oberflächen von Möbelfolien oder haltbare Versiegelungen für Betonsteine.
In der Grundlagenforschung legen wir durch die Vergabe von drei Doktorarbeiten kräftig nach. Geschäftsführer Dr. Stefan Sepeur möchte durch eine Habilitation an der Universität des Saarlandes das erreichte Fachwissen weitervermitteln und seine wissenschaftliche Kompetenz erweitern.
Die „European Coatings Show“ war ein großer Erfolg. Gemeinsam mit unserem Partner Worlée-Chemie stellten wir die SiliXane® und einen daraus entwickelten hoch kratzfesten Klarlack vor. Im Mai waren wir auf der "Automotive Engineering Exposition" in Yokohama und haben zwei Vorträge auf der "Asia Steel" in Korea gehalten und unsere neuesten Zunderschutz-Entwicklungen für Stahl und Korrosionsschutz vorgestellt.




...Und wenn sie nicht am Forschen sind, produzieren sie noch heute!